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Generalkonsulin der Ukraine Iryna Shum besucht Erstaufnahmestation für ukrainische Geflüchtete im VIKZ Schülerinnenwohnheim

Am Donnerstag (02.06.2022) besuchte die Generalkonsulin der Ukraine Frau Iryna Shum die ukrainischen Geflüchteten im Schülerinnenwohnheim am Paschenberg. Die Hertener VIKZ-Gemeinde Zentrum für Bildung und Integration (ZBI) (bekannt unter „Blaue Moschee“) hatte zu Beginn April sein Neugebäude in der Feldstraße für die Erstversorgung der ukrainischen Geflüchteten zur Verfügung gestellt und die komplette Betreuung und Versorgung übernommen. Mittlerweile haben einige Bewohner ein neues Zuhause gefunden, einige sind in die Ukraine zurückgekehrt und wiederum neue wurden aufgenommen. Aktuell werden 41 Personen, Mütter mit ihren Kindern aus der Ukraine, beherbergt. „Wir haben keinen Augenblick gezögert, als der Bedarf für Räume und Versorgung der Gäste aus der Ukraine sich in Herten anbahnte. Im Gegenteil. Wir haben unsere konzeptionelle Änderung für die Errichtung eines Schülerinnenwohnheims nach hinten gerückt und sind unserer Verantwortung nachgekommen.“, sagte der Vorsitzende des Vereins Talha Kalaycı.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Silvia Godde überbrachte die Willkommensgrüße der Stadt Herten. An dem Treffen nahmen unter anderem auch der Beigeordnete für Bildung und Soziales Hermann Pieper, der stellvertretende Präsident des VIKZ Muhlis Şahin, der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit Erol Pürlü sowie der Hertener Vorstand Talha Kalayci und Selman Duran teil.

Die Einrichtungsleiterin Havva Kalayci führte die Besucher durch das Haus und gab tiefe Einblicke in die Arbeit und das Leben der neuen Gäste.

Anschließend sprach die Generalkonsulin Iryna Shum zu den Heimbewohnerinnen und bedankte sich bei der Einrichtungsleitung für die herzliche Aufnahme ihrer Landsleute. Sie sagte: „Wir bedanken uns bei der VIKZ-Gemeinde Zentrum für Bildung und Integration in Herten und bei allen guten Seelen für die Unterstützung der Ukrainerinnen, die vom russischen Krieg geflohen sind. In dieser schweren Stunde ist es unfassbar wichtig, dass die traumatisierten Frauen und Kinder sich sicher und willkommen fühlen, so wie in ihrem temporären Zuhause – im Schülerinnenwohnheim der Blauen Moschee.”

In der offenen Gesprächsrunde stellten die Bewohner rege Fragen zu konsularischen Angelegenheiten.

Die Gemeinde überraschte die Generalkonsulin und übergab ihr ein Bild, dass gemeinsam mit dem Hertener Künstler Adnan Kassim und den Heimbewohnern erstellt wurde. Adnan Kassim dazu: „Die Einrichtung ist hochmodern und bietet den Gästen so viel mehr als nur eine Unterkunft, genau das hat die Generalkonsulin auch so gewürdigt. Für mich war es eine besonders große Freude genau diese Geschichte in Form eines Bildes malen zu dürfen. Der Vorsitzende des ZBI Talha Kalayci hatte mich vor einiger Zeit gebeten diese Ereignisse irgendwie einzufangen und malerisch so umzusetzen, dass wir in diesem Bild als Hertener Gemeinde zu sehen sind, also wirklich alle helfenden Menschen, Einrichtungen und die Verwaltung. Da blieb mir nur das internationale Symbol für Schutz zu wählen, es sind die übereinander gelegten Hände und so war es nur logisch, dass auch die Gäste (Heimbewohnerinnen) in Form von Händen in dem Bild vorkommen. Die beiden großen Hände symbolisieren den Schutz, den Herten geben konnte und die blauen Hände der Mütter, die den Schutz hier fanden, in ihnen liegen die gelben Hände ihrer Kinder. Für mich war es eine Ehre, ein Teil des Ganzen sein zu dürfen, ein Hertener sein zu dürfen, an der Seite der Menschen, die keine Sekunde zögern um die humanste Hilfe anzubieten, die man in der Lage ist geben zu können.“

Der Besuch wurde mit türkischen und ukrainischen Leckereien, die die Bewohner und Gastgeber gemeinsam vorbereitet hatten, in einer guten und freundlichen Atmosphäre abgerundet.

Textquelle : vikz.de

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